Aphantasie und Psychotherapie
Ich frage mich, inwiefern die Aphantasie die herkömmlichen Ansätze der psychotherapeutischen Behandlung erschwert. Ich war jahrelang in psychotherapeutischer Behandlung und habe festgestellt, dass verschiedene Dinge bei mir nicht funktioniert haben. Entspannungs- und Traumreisen waren ein Frustrationserlebnis und ich habe lediglich die Stimmung als entspannt wahrgenommen. Autogenes Training, erfolglos. Für EMDR Erinnerungen aufrufen und fühlen, sehr schwierig. Sich in Gedanken sichere Orte suchen, Kontakt mit dem inneren Kind herstellen.... vieles lief in der Gesprächstherapie über Vorstellungsvermögen. Ich habe die Therapien und mich selber eher wie Dokumentationen empfunden, während anderes großes Kino erleben. Der Verstand hat die Informationen verarbeitet, die Gefühle konnten schlecht mitziehen. Andere erlebnisorientiertere Ansätze wie Expositionen, Kunst-, Tanztherapie.... haben eher Gefühle und Effekte erzielt. 2009-2014 konnte man in den psychosomatischen Fachkliniken nichts damit anfangen, wenn ich gesagt habe, dass ich nichts sehe und wenig fühle und mich manche Therapien nicht wirklich erreichen.
Ist bei Aphantasisten ein anderer Therapieansatz erfoderlich? Mit welchen Methoden kann man Aphantasisten erfolgversprechender behandeln? Gibt es hier einen Zusammenhang oder ist es nur meine persönliche Erfahrung?


🙄, Sorry. Ich schreibe so häufig jetzt groß, um das momentane (hier&jetzt) zu implizieren, hier hätte es "jetzt" klein heißen müssen, im Sinne von 2024, in den 20er des 21.JHdts. Also jetzt zu leben.
jetzt😉 habe ich einen vernetzten Zugriff, den ich damals z.B. als 20jähriger nicht hatte.